Wissenswertes zum Thema Erziehung

Defizit an Liebe

Defizit an Liebe

Jeder Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Liebe und nach Wertschätzung. Speziell für Kleinkinder ist diese Gefühlserfahrung unverzichtbar. Was, wenn die Mutter an einer Postnatalen Depression erkrankt und dem Kind diese Zuwendung nur bedingt entgegenbringen kann?
Herausforderung Erziehung

Herausforderung Erziehung

Sind die Eltern stark, sind es auch die Kinder: Gemäss diesem Motto ermuntert Nancy Glisoni in Kursen, sich mit sich selber auseinanderzusetzen und in der Erziehung Neues auszuprobieren. Sie lädt ein, Ratgeberbücher zur Seite zu legen und auf die innere Stimme zu vertrauen.
Verwöhnen und Grenzen setzen

Verwöhnen und Grenzen setzen

Erziehung zwischen übermässigem Verwöhnen und striktem Grenzen setzen ist eine Kunst, die eine gute Eltern-Kind-Beziehung und eine ermutigende, wohlwollende Haltung des Erziehenden dem Kind gegenüber braucht.
Mit Kindern lernen

Mit Kindern lernen

Die Kinder und Jugendlichen zetern und meckern – und die Nerven der Eltern liegen blank: Die Hausaufgaben heben den Haussegen hie und da aus den Angeln. Wie sich Eltern mit Köpfchen aus der Affäre ziehen.
SRK-Kinderbetreuung zu Hause: Pause für starke Eltern

SRK-Kinderbetreuung zu Hause: Pause für starke Eltern

Christian Stucki, Botschafter des Roten Kreuzes, nimmt sich Zeit für einen Besuch bei Familie Bieri am Bielersee. Selber Vater, weiss der Schwingerkönig 2019 aus eigener Erfahrung, wie entlastend eine zuverlässige Kinderbetreuung schon nur für ein paar Stunden für Eltern sein kann.
Wir Mitläufer*innen, Führer*innen und Fanatiker*innen

Wir Mitläufer*innen, Führer*innen und Fanatiker*innen

Oft wird zu stark auf die Führungsfiguren fokussiert, die sich ja meist auch gerne feiern lassen. Aber ohne einen «Anhang», der sie in diese Position hineinträgt und sie dort ihre Macht ausspielen lässt, gibt es keine Anführer*innen. Es gilt aber auch, dass es ohne gesellschaftliche Organisationen, die von Führungskräften geleitet werden, kein geordnetes Zusammenleben gäbe.
Bildungsgut Taschengeld

Bildungsgut Taschengeld

Der Umgang mit Geld will gelernt sein. Da sich Erkenntnis durch eigenes Handeln besser einprägt als durch theoretische Belehrung, ist das Lernen am Taschengeld eine Grunderfahrung, die buchstäblich am eigenen Leben lernt. Sie soll dem wirtschaftlichen Unterricht vorangehen.
Strafen, Gewalt und Gerechtigkeit

Strafen, Gewalt und Gerechtigkeit

Strafen ist ein zweischneidiges Mittel in der Erziehung. Kinder sollen lernen, sich an Regeln zu halten. Andererseits sollen mündige Menschen selber entscheiden, was gut ist und Widerstand gegen falsche Befehle und Unterdrückung durch fremde Herrschaft erreichen können.
Geschlechtslose Erziehung – Gefahr oder Vorteil?

Geschlechtslose Erziehung – Gefahr oder Vorteil?

Wir leben in einer Zeit der kulturellen Grenzauflösung. Mix ist angesagt: In der Kunstszene entwickelte sich über Jahrzehnte die Idee der Grenzüberwindung (Cross-over) und die Philosophie zieht mit «Dekonstruktion» nach. Kategorien sollen nicht mehr gelten. Was bedeutet das für Kinder und für die menschliche Entwicklung, wenn diese Idee die biologische Ebene des Leibes erreicht?
Verzichten – nicht mehr zeitgemäss?

Verzichten – nicht mehr zeitgemäss?

Verzichten-Können ist keinesfalls nur eine antiquierte Tugend. Das Leben ist voller Anregungen. Wir hier haben Freiheiten wie kaum je zuvor und das bedeutet, vieles selber wählen zu müssen! Entscheide treffen heisst, auf viel Anderes verzichten. «Verzichten» ist die Basis des Willensaktes «Entscheiden».
Lernen, auf drei zählen und das dialektische Denken

Lernen, auf drei zählen und das dialektische Denken

Wer gar keine oder nur zwei Alternativen denken kann, bleibt in der Entwicklung seiner geistigen Möglichkeiten zurück. Es ist ein grosser Schritt in der Entwicklung der Intelligenz, vom zweidimensionalen Denken in die dritte Ebene vorzustossen; das heisst, vom «Entweder-oder» über das «Sowohl-als-auch» Wege zu kreativen Lösungen zu finden.
Was jeder tut, ist wohlgetan

Was jeder tut, ist wohlgetan

Das war im vorletzten Jahrhundert eine Selbstverständlichkeit. Sich abheben vom «Jedermann» scheint heute die Forderung. Ist Populismus eine dialektische Reaktion auf zu hoch gesteckte Forderungen nach Individualität und Eigenverantwortung? Könnte es sein, dass die Forderungen nach «Liberalisierung» in Kultur, Gesellschaft und Erziehung viele überfordert hat?
Missionieren, Moralisieren, Motivieren

Missionieren, Moralisieren, Motivieren

Erziehen heisst Einfluss nehmen auf das Verhalten, zunächst von Kindern. Viele Kampagnen und andere Werbung zielen auch auf Erwachsene. Missionieren (Belehren), Moralisieren (Verurteilen) und Motivieren sind verschiedene Erziehungsinstrumente: Auf welches der drei ist Verlass? Und was sind die Nebenwirkungen?
Schreckensbilder – wofür?

Schreckensbilder – wofür?

Um Menschen zu bestimmtem Verhalten zu bringen oder von gewissem Verhalten abzuhalten, wurde schon immer mit Erschrecken und mit Verlockung vorgegangen. Dabei sind die unbedachten, verstörenden Nebenwirkungen aber oft grösser als der Nutzen, so er denn überhaupt eintritt.
Geistige Nahrung

Geistige Nahrung

Es wird viel über gesunde Nahrung geschrieben und gesendet. Meist geht es darin um Essen und Trinken. Aber mindestens so wichtig ist die geistige Nahrung – namentlich auch für Kinder während der Teddyzeit.
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