Kronjuwel der königlichen Geschenke
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Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland reisten nach Betlehem, um das neugeborene Christkind mit den kostbarsten Schätzen der damaligen Zeit zu beschenken: mit Gold, Myrrhe und Weihrauch. Der echte Weihrauch ist der getrocknete Wundsaft des Boswelliabaumes.

Durch Schnitte in Stamm und Äste tritt ein Gummiharz aus, das zwei bis drei Wochen trocknen muss, bevor es geerntet werden kann. Nach der ersten minderwertigen Ernte mit dunklen, wenige Millimeter grossen Harztropfen wird das Harz der weiteren Ernten reiner und heller und die Tropfen, auch Schweiss der Götter genannt, bis zu einem Zentimeter gross.

Desinfizierende und entzündungshemmende Heilpflanze der Antike

Das Harz war schon in der Antike und über die nachfolgenden Kulturen hinweg nicht nur ein aromatisch duftendes Räuchermittel für kultische Zwecke, sondern auch als desinfizierendes und entzündungshemmendes Heilmittel in Gebrauch.
Im 20. Jahrhundert geriet das medizinische Potenzial des Weihrauchs durch die Synthese der Antibiotika und von Kortison in Vergessenheit.

Wundersame Wirksamkeit der Harzsäure bei Entzündungen

Getrocknete Harzperlen enthalten neben dem Harzanteil von bis zu 60 Prozent etwa 20 Prozent Schleimstoffe und acht Prozent ätherisches Öl. Die mehr als 200 Inhaltsstoffe machen den medizinischen Einsatz des Harzes zur Wundreinigung bei entzündlichen Erkrankungen und Erkrankungen der Atemwege plausibel. Das Besondere am Weihrauch sind die Harzsäuren.

Neue Forschungsergebnisse erklären die wundersame Wirksamkeit des Powerharzes. Emeritus Professor Ammon von der Universität Tübingen entdeckte, dass die Harzsäuren des Weihrauchs bestimmte Botenstoffe der Entzündung, die auch bei Autoimmunkrankheiten eine Rolle spielen, hemmen. Die Powersäuren verringern zudem die Aktivität bestimmter Enzyme, die bei Entzündungsreaktionen benötigt werden.
Für Krankheiten, die im letzten Jahrhundert überwiegend mit Kortison behandelt wurden, gibt es heute die Weihrauch-Alternative. Auf Harzsäuren standardisierte Präparate aus dem Weihrauch haben ihre Domänen bei Rheuma, Darmentzündungen, Asthma, Schuppenflechte, Multipler Sklerose und auch bei Hirntumoren.

Klinisch relevante Ergebnisse bei Rheuma und Arthrose

In der traditionellen Indischen Medizin «Ayurveda» wird seit Jahrhunderten das Harz von Boswellia serrata bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises eingesetzt. Es ist auf den Märkten in Indien als «Salai Guggal» erhältlich. Weihrauchextrakt hemmt die Botenstoffe der Entzündung und der Knorpelzerstörung. Die antientzündliche Wirkung wurde in Tierversuchen und in humanpharmakologischen Untersuchungen bestätigt.
Klinische Untersuchungen weisen auf Wirksamkeit beim entzündlichen Rheuma und beim altersbedingten Rheuma. Die Abnahme der Schmerzen, der Gelenkschwellung und der Steifigkeit der Gelenke sowie die Besserung der Gelenkfunktion wurden an anerkannten Messinstrumenten beurteilt. Die Ergebnisse waren klinisch relevant. Im Gelenkpunktat hatten im Vergleich zur Behandlung mit einem Scheinmedikament die Marker der Entzündung und der Knorpelzerstörung abgenommen.
Da unter einer Behandlung mit synthetischen Entzündungshemmern oder Kortison schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können, sollte Weihrauchextrakt möglichst bei Beginn der Arthrosebeschwerden eingesetzt werden oder zur Einsparung synthetischer Medikamente.

Verbesserung bei Colitis ulcerosa, Darmentzündungen, M. Crohn

Bei Patienten mit Colitis ulcerosa besserten sich unter der Einnahme von Weihrauchextrakt die Beschwerden wie diffuse Bauchschmerzen, wässriger Stuhl beziehungsweise Blut im Stuhl, Darmkrämpfe, Krankheitsgefühl und Blutarmut. Die weissen Blutkörperchen als Ausdruck der Entzündung wie auch der Entzündungsmarker Calprotectin im Stuhl hatten im Vergleich zur Einnahme des Scheinmedikaments abgenommen. Weitere Untersuchungen bestätigten die Abnahme der Stuhlfrequenz.

Der Prozentsatz der Patienten mit dauerhaftem Nachlassen der Durchfallhäufigkeit war unter Weihrauch um 44 Prozent höher als unter dem Scheinmedikament. Die Besserung lag im Bereich des Behandlungserfolgs mit einem schwer löslichen Sulfonamid, dem Goldstandard bei entzündlichen Darmerkrankungen. Auch beim M. Crohn scheint Weihrauchextrakt dem Goldstandard nicht unterlegen zu sein.

Reduktion von Asthmabeschwerden bei langfristiger Einnahme

Bei der Behandlung von Asthma werden Medikamente eingesetzt, die die ständige Entzündungsbereitschaft der Atemwege unterdrücken und so die Ursache der Asthmaerkrankung ausschalten. Weihrauchextrakt bewirkt, dass Schwellung, Schleimbildung und chronische Entzündung in den Bronchien abnehmen, wobei die Wirkung nicht sofort eintritt. Weihrauchextrakt sollte daher auch in Zeiten ohne Beschwerden regelmässig eingenommen werden, um für schlechtere Zeiten gewappnet zu sein.
Untersuchungen zeigen, dass der Bedarf an Kortison durch Weihrauchextrakt verringert werden konnte und dass die Asthmabeschwerden abgenommen hatten. Dies wurde mithilfe von Atem-Funktionstests objektiviert.

Am Institut für Neuroimmunologie und Klinische Multiple-Sklerose-Forschung in Hamburg bekamen Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose anstelle von Kortison oder Interferon Kapseln mit Weihrauchextrakt verabreicht. Die Zahl der Nervenschäden verringerte sich um fast 60 Prozent, die jährliche Rate von neuen Schüben ging zurück.

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